Hand in Hand zur optimierten Roboterhand
Auf der German Robotics Conference 2026 haben das Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt und SCHUNK ihre langjährige Kooperation ausgeweitet. Ziel ist es, humanoide Robotik schneller in die Industrie zu bringen und feinmotorische Fähigkeiten für neue Anwendungen zu verbessern.
13. Apr. 2026Teilen
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Automatisierungsspezialist SCHUNK vereinbarten in Köln, ihre Zusammenarbeit im Bereich humanoider Robotik weiter auszubauen. Die Kooperation soll den Technologietransfer in die Industrie beschleunigen und die feinmotorischen Fähigkeiten humanoider Roboterhände für neue Automatisierungsanwendungen voranbringen. Das DLR verfügt am Institut für Robotik und Mechatronik über umfassende Erfahrung in der Entwicklung von Roboterlösungen und arbeitet bereits seit rund 20 Jahren mit SCHUNK zusammen. Mit der erweiterten Kooperation knüpfen beide Seiten an diesen Erfolg an und bringen ihre Technologiekompetenz zusammen.
Die DLR-Technologie soll künftig in die neuen modularen humanoiden Roboterhände von SCHUNK einfließen und für industrielle Anwendungen weiterentwickelt werden. Dadurch lassen sich menschenähnliche Geschicklichkeit und insbesondere feinmotorische Manipulationsfertigkeiten für anspruchsvolle Automatisierungsaufgaben gezielt ausbauen.
„Wir setzen auf starke Partnerschaften, um Chancen in der Robotik gemeinsam zu erschließen und konsequent in die Anwendung zu bringen – mit Tempo und Fokus“, sagt Timo Gessmann, CTO von SCHUNK. „Die Zusammenführung unserer jahrzehntelangen mechanischen Kompetenz mit moderner Robotikforschung und neuen KI-Technologien setzt enormes Innovationspotenzial frei.“
Die German Robotics Conference, ausgerichtet vom Robotics Institute Germany (RIG), hat bereits zum zweiten Mal führende Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Startups zusammengebracht, um die Verbindung zwischen Forschung, Innovation und Technologietransfer zu stärken. Vor Ort machte sich auch Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, ein Bild vom aktuellen Stand der Robotik und tauschte sich mit den Teilnehmern darüber aus, welche Rolle Zusammenarbeit und Technologieoffenheit für die Innovationskraft Deutschlands in Robotik und KI spielen.
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