HANNOVER MESSE und „Made for Germany“ setzen Signal
Die HANNOVER MESSE rückt die industrielle Nutzung von Künstlicher Intelligenz in den Mittelpunkt industriepolitischer Überlegungen in Deutschland und Europa. Unter dem Titel „AI in Industry“ kommt es auf der Messe zu einem Schulterschluss von Industrie, Technologieunternehmen und Politik – mit dem Ziel, KI schneller in Produktion, Infrastruktur und industrielle Wertschöpfung zu bringen.
2. Apr. 2026Teilen
Im Mittelpunkt steht ein hochrangig besetztes Format auf der Center Stage der HANNOVER MESSE am 20. April, das gemeinsam von der Messe und der Initiative „Made for Germany“ organisiert wird.
Die Initiative „Made for Germany“ vereint 126 führende Unternehmen und Investoren, um durch die Zusammenarbeit von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft den Standort Deutschland zu stärken, Investitionen zu fördern und nachhaltiges Wachstum zu sichern. Zwischen 2025 und 2028 investieren die Mitglieder über 800 Milliarden Euro in Deutschland – für Innovation, Forschung, Infrastruktur, neue Arbeitsplätze und den beschleunigten Einsatz von Künstlicher Intelligenz.
Auf der Bühne diskutieren führende Vertreter der deutschen Industrie – voraussichtlich gemeinsam mit Bundeskanzler Friedrich Merz –, wie KI von der Strategie in die breite industrielle Anwendung skaliert werden kann – aufbauend auf den bestehenden Stärken deutscher Unternehmen in Automatisierung, Maschinenbau, industrieller Software und Systemintegration.
Vertreten sind unter anderem die deutschen DAX-Vorstände Roland Busch (Siemens), Christian Klein (SAP) und Tim Höttges (Deutsche Telekom) sowie Julie Sweet, CEO von Accenture, und Jean-Pascal Tricoire, Aufsichtsratsvorsitzender von Schneider Electric. Im Fokus stehen industrielle Datenräume, KI-Infrastruktur, konkrete Anwendungen in Produktion und Wertschöpfung sowie die Frage, welche Voraussetzungen jetzt geschaffen werden müssen, damit industrielle KI in Deutschland und Europa wirksam skaliert.
Den Abschluss bildet eine gemeinsame industriepolitische Standortbestimmung der Initiative „Made for Germany“, in der zentrale Voraussetzungen für industrielle KI-Skalierung – von Infrastruktur über Investitionen bis zur industriellen Anwendung – ebenso benannt werden wie die bereits vorhandenen Stärken deutscher Unternehmen, auf denen dieser nächste Wachstumsschritt aufbauen kann.
Im weiteren Verlauf des Tages vertiefen mehrere Bundesminister zentrale Dimensionen von „AI in Industry“. Karsten Wildberger, Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, adressiert die Rolle digitaler Infrastruktur, Cloud- und Datenökosysteme für die industrielle Transformation.
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius stellt unter dem Titel „Wehrhafte Wertschöpfung“ die Bedeutung technologischer Modernisierung für Sicherheit und resiliente industrielle Strukturen heraus. Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt richtet den Blick auf Innovationsdynamik, Startups und den Transfer zwischen Forschung und Industrie. Auch Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche stellt AI und Physical AI in den Mittelpunkt eines Unternehmergesprächs auf der HANNOVER MESSE und verknüpft das Thema mit den drängenden Fragen von Wettbewerbsfähigkeit, Investitionen und neuen Wachstumsfeldern.
Die ungewöhnlich breite politische Beteiligung unterstreicht dabei die sachliche Relevanz des Themas – und den Umstand, dass sich mit der HANNOVER MESSE eine führende industrielle Plattform dafür anbietet.
Die HANNOVER MESSE macht deutlich: Künstliche Intelligenz ist längst mehr als ein Technologiethema. Sie wird zur strategischen Infrastrukturfrage für industrielle Wertschöpfung, Sicherheit und wirtschaftliches Wachstum in Deutschland und Europa.
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