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In einer repräsentativen Umfrage unter 553 deutschen Unternehmen mit wenigstens 100 Mitarbeitern kommt der Bitkom zu dem Ergebnis, dass bereits 28 % aller Industrieunternehmen auf 3D-Drucker setzen. Im Jahr 2016 lag der Anteil noch bei 20 %. Allerdings sind es bislang insbesondere die großen Unternehmen, die ihre Fertigung modernisiert haben: 35 % der Betriebe mit mehr als 500 Mitarbeitern wenden additive Fertigungsverfahren an, bei kleineren Unternehmen sind es lediglich 25 %. In jedem Fall erwarten die Befragten, dass der 3D-Druck die Produktion gründlich umkrempeln wird: 70 % schreiben dem 3D-Druck ein disruptives Potenzial zu, 49 % erwarten, dass die Technologie bereits innerhalb der nächsten zehn Jahre für nachhaltige Veränderungen in der Herstellung sorgen wird.

Weit fortgeschritten seien insbesondere Luftfahrtindustrie und Medizintechnik, aber auch andere Branchen ersetzen etablierte Fertigungsverfahren zunehmend durch moderne Technologie. Gegenwärtig kommen 3D-Drucker vor allem zur Herstellung von Gießformen oder Werkzeugen (34 %) und Ersatzteilen (32 %) zum Einsatz, aber sie dienen auch als Grundlage zur Fertigung visueller (23 %) und funktionaler (12 %) Modelle. Das beachtliche Potenzial additiver Fertigung zeigt sich immer wieder in überraschenden Anwendungen: Yhnova zum Beispiel nutzt das Batiprint3D-Verfahren , um kostengünstig energieeffiziente Häuser zu drucken.