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Den Forscherinnen und Forschern am Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme in Dresden ist es gelungen, durch verschiedene Beschichtungsverfahren Solarzellen direkt auf Stoffen aufzubringen. Statt Glas oder Silizium werden Textilien als Substrat verwendet. Die Wahl fiel auf ein Glasfasergewebe, da es unter anderem vergleichsweise hohe Temperaturen übersteht und günstig herzustellen ist. Als Lkw-Plane könnten die Zellen autark den Strom erzeugen, den der Fahrer während der Fahrt und Rast verbraucht. Denkbar ist aber auch, Rollos und Markisen in Stromerzeugungsflächen umzuwandeln oder ganze Gebäudefassaden mit Solarzellen-Stoff zu bespannen, statt sie zu verputzen. Die Effizienz der Zellen liegt den Forschenden zufolge bislang allerdings nur bei 0,1 bis 0,3 %. Ab einem Wert von gut 5 % würde sich die Herstellung wirtschaftlich rechnen. Daran wird nun gearbeitet. Mit der Marktreife rechnet das Institut in fünf Jahren.

Ebenfalls um Lkw-Planen kümmert sich das deutsche Startup Theftex , wenn auch auf andere Weise. Es bietet ein Alarmsystem an, das nachgerüstet werden kann. Versucht ein Dieb, die Plane aufzuschneiden, löst er aufgrund eines darunterliegenden Drahtnetzes ein Alarmsignal aus, das unmittelbar bei der Spedition eingeht.