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Ziel der Anlagen ist es, Emissionen in die Umwelt zu verringern, zu vermeiden und zu beseitigen, oder eine schonendere Nutzung der Ressourcen zu ermöglichen. 3,1 Milliarden Euro wurden in der Abwasserwirtschaft ausgegeben, etwa für Neutralisations- und Kläranlagen. Mit 2,7 Milliarden Euro stand der Klimaschutz an zweiter Stelle. Hierzu zählen beispielsweise Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz. Weitere große Investitionen wurden in der Abfallwirtschaft und der Luftreinhaltung getätigt. Gegenüber dem Vorjahr haben sich 2016 die Investitionen der Industrie in den Umweltschutz zwar um 2,1 % verringert, doch liegt das laut dem Statischen Bundesamt daran, dass 2015 die Energieversorger eine einmalige Großinvestition getätigt hatten.

Welche Auswirkungen die Digitalisierung der Industrieproduktion auf den Umweltschutz hat, untersuchte das Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) 2017 in einer Studie . Die befragten Angestellten in Deutschland gingen mehrheitlich davon aus, dass Ressourceneffizienz künftig an Bedeutung gewinnen wird. Zudem prognostizierten sie einen gleichbleibenden oder steigenden Energiebedarf. In China, wo die Befragung ebenfalls durchgeführt wurde, rechnete man dagegen mit einem deutlich niedrigeren Energiebedarf durch die Digitalisierung. Eine Erklärung dafür könnte Leitautor Grischa Beier zufolge sein, dass Maßnahmen zur Energieeffizienz bereits in vielen deutschen Unternehmen implementiert sind: „Das führt dazu, dass weitere große Einsparpotenziale schwerer zu realisieren sind.“