Innovationsökosystem für gedruckte, flexible Photovoltaik
Solar TAP hat sich in kurzer Zeit als Erfolgsmodell für Technologietransfer bewährt und wird nun dauerhaft fortgeführt. Die Helmholtz-Plattform beschleunigt damit Innovationen für gedruckte, flexible Photovoltaik und eröffnet Unternehmen einen schnellen Zugang zu High-End-Forschungsinfrastrukturen.
13. Jan. 2026Teilen
Die Helmholtz-Gemeinschaft verstetigt die Innovationsplattform Solar TAP, die vom Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg (HI ERN) koordiniert wird. Die drei beteiligten Helmholtz-Zentren – Forschungszentrum Jülich, Helmholtz-Zentrum Berlin und KIT – bündeln darin ihre Anlagen und Kompetenzen zu einem laut eigener Aussage europaweit einzigartigen Innovationsökosystem.
Kooperationen zwischen Forschung und Industrie
Seit 2023 hat sich Solar TAP zu einem zentralen Knotenpunkt für Kooperationen zwischen Forschung und Industrie entwickelt. Nach einer erfolgreichen Evaluierung wird das Programm nun dauerhaft weitergeführt. Damit wird ein Modell fortgesetzt, das gezeigt hat, wie moderne Forschungsinfrastrukturen Innovationen beschleunigen und neue Technologien schnell zur Marktreife führen können. Für Unternehmen bedeutet dies einen schnelleren Zugang zur Forschung, verlässliche Daten und kürzere Entwicklungswege.
Unter realistischen Bedingungen testen
Ob Rolle-zu-Rolle-Pilotanlagen, High-End-Drucktechnologien oder Digitale Zwillinge – Solar TAP öffnet Firmen den Zugang zu Infrastrukturen, die sonst nur großen Forschungseinrichtungen vorbehalten sind. Dort lassen sich Prototypen, Materialien oder ganze Fertigungsschritte unter realistischen Bedingungen testen. Im Fokus stehen gedruckte, ultraleichte und flexible Solarmodule, die sich frei formen und in Landwirtschaft, Gebäudehüllen oder mobile Systeme integrieren lassen.
Gefragte Plattform für Startups und Industrie
Heute gehören bereits mehr als 50 Unternehmen zum Netzwerk, von Startups bis zu globalen Marktführern – darunter praktisch alle wichtigen Hersteller neuartiger „Emerging“-Solarzellen. In Forschungsprojekten kooperieren inzwischen mehr als 60 Firmen mit der Plattform. Gleichzeitig stiegen die industriellen Beiträge von rund zwei Millionen Euro (2023) auf fast fünf Millionen Euro (2025) – ein deutliches Zeichen für den Wert, den Unternehmen im offenen Zugang zur Helmholtz-Forschung sehen.
Schnell starten statt lange verhandeln
Ein Kernelement der Plattform sind die „Exploratory Innovation Activities“ (EIA), die innerhalb weniger Tage bis Wochen starten können. Lange Vertragsroutinen werden hier durch ein gemeinsames Regelsystem der drei Helmholtz-Zentren abgekürzt. EIA ermöglichen frühe Machbarkeitstests, minimieren Risiken und bilden häufig den Auftakt zu größeren Kooperationen oder führten bereits zu öffentlich geförderten Verbundvorhaben.
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