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Der demografische Wandel lässt sich an der Zahl der Roboter ablesen, die in der Industrie eingesetzt werden. Diesen Zusammenhang stellt die Studie Flexibility@Work 2019 her, die der Personaldienstleister Randstad veröffentlicht hat. Das gelte, so die Autoren, ganz besonders für Deutschland: In kaum einem Land sei der Einsatz von Robotern seit den frühen 1990er-Jahren so stark gestiegen wie hier. Die Gründe lägen darin, dass in der Industrie zahlreiche Tätigkeiten nicht nur Erfahrung und Fachwissen erforderten, sondern auch Kraft und Präzision, weshalb immer mehr Cobots die älter werdenden Arbeitnehmer unterstützten. Auf 10.000 Arbeitnehmer in der verarbeitenden Industrie in Deutschland kommen der Studie zufolge inzwischen 322 Roboter.

Cobots, also Roboter, die ohne besondere Schutzvorkehrungen direkt mit Menschen zusammen arbeiten können, haben an Bedeutung zugenommen. Sie entlasten ihre menschlichen Kollegen nicht nur von körperlich anstrengenden und monotonen Tätigkeiten, sondern gelten auch als Chance, den Fachkräftemangel abzufedern . Damit gehen freilich auch Befürchtungen einher, dass die Cobots zu Konkurrenten um Arbeitsplätze werden könnten.