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Eine aktuelle Bitkom-Studie unter 553 Unternehmen ab 100 Mitarbeitern zeichnet ein positives Bild vom Status quo der Digitalisierung in der deutschen Industrie: Demnach sind bereits jetzt 24 % aller Maschinen vernetzt. Bei rund der Hälfte (54 %) aller Befragten verfügen immerhin 20 bis unter 50 % der Anlagen über eine Internet-Anbindung, lediglich 6 % der Umfrageteilnehmer sind hier bereits weiter. Während 55 % angaben, eine Gesamtstrategie für die digitale Transformation zu verfolgen und immerhin 42 % Teilbereiche des Unternehmens modernisieren, setzen 49 % bereits spezielle Industrie-4.0-Anwendungen ein.

Dennoch gehen die Firmen bei der Umsetzung vorsichtig vor: Im Mittel planen sie, im laufenden Jahr 5 % des Umsatzes in den Aufbau smarter, vernetzter Technologien zu investieren. Dazu passt auch, dass 72 % der Befragten die damit verbundenen hohen Kosten als maßgebliches Hindernis für eine konsequentere Forcierung der Digitalisierung sehen – noch vor den Anforderungen an Datenschutz (58 %) und Datensicherheit (56 %) sowie dem Fachkräftemangel (49 %). Eine Mehrheit von 86 % setzt auf die Entwicklung einer Gesamtstrategie durch eigene Mitarbeiter (86 %), während immerhin 40 % die Kooperation mit mittelständischen oder großen IT-Unternehmen suchen. Die Zusammenarbeit mit Startups erreicht lediglich 2 % – bei einer weiteren Bitkom-Untersuchung vom Anfang des Jahres ignorierten sogar 65 % der Befragten die Zusammenarbeit mit Jungunternehmen völlig.