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Japan setzt bei den umweltfreundlichen Autos der Zukunft stark auf Fahrzeuge mit Brennstoffzellen, die Wasserstoff für die Energiegewinnung verwenden. Da das Land selbst jedoch nicht genug Wasserstoff produziert, will es die Herstellung nach Australien auslagern. Dort wird Wasserstoff mit der Energie aus Braunkohle-Kraftwerken erzeugt, die dabei entstehenden CO2-Emissionen sollen abgeschieden und gespeichert werden ( Carbon Capture and Storage, CCS ). Für den Transport des auf minus 253 Grad abgekühlten Wasserstoffs hat der Mischkonzern Kawasaki Heavy Industries (KHI) den Tanker Suiso Frontier entwickelt. Das 116 m lange Schiff kann bis zu 1250 m3 stark komprimierten Wasserstoff aufnehmen und gilt als erster Wasserstoff-Transporter der Welt.

Die Produktion von Wasserstoff per Braunkohle-Kraftwerk in Australien soll jedoch lediglich als eine Übergangslösung dienen. Längerfristig will Japan das Gas mit Energie aus erneuerbaren Quellen erzeugen, beispielsweise mit dem überschüssigen Strom von Windrädern.