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Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und Hitachi haben ein KI-System entwickelt , das die Bewegungen eines Menschen an seinem Arbeitsplatz aufzeichnet, physische Belastungen erkennt und die Daten auch gleich auswertet. Sensoren an mehr als 30 Stellen am Körper gleichen die aktuellen Bewegungsdaten in Echtzeit mit denen eines Modellarbeiters ab und identifizieren mittels KI spezifische Unterschiede. Der Mitarbeiter kann dann dank der Auswertung erkennen, wo erhöhte Belastungen entstanden sind.

Wie eine aktuelle Auswertung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zeigt, ist körperliche Arbeit in Deutschland immer noch weit verbreitet. So wird in Metallbau-Berufen häufig im Stehen gearbeitet, was 27 % der Betroffenen als belastend empfinden. Schweres Heben und Tragen sowie das Arbeiten in Zwangshaltung, als beispielsweise gebückt oder knieend, macht mehr als der Hälfte der betroffenen Beschäftigten zu schaffen.