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Durch die Sektorenkopplung ließe sich Ökostrom langfristig speichern und Kraftstoffe mit hoher Energiedichte wären kohlendioxidneutral nutzbar, berichten die Forschenden. Einen ersten Schritt, bisher ungenutzten Ökostrom in Energieträgern zu speichern, sind sie nun gemeinsam mit Projektpartnern gegangen. In einer kompakten Anlage konnten die chemischem Prozessschritte für einen gekoppelten Betrieb zusammengefasst werden. Zunächst gewinnt die Anlage Kohlendioxid aus der Umgebungsluft. Danach werden das Kohlenstoffdioxid und Wasserdampf elektrolytisch gespalten. Aus dem Synthesegas werden dann langkettige Kohlenwasserstoffmoleküle gebildet, bevor schließlich die Qualität des Kraftstoffes optimiert wird. Als nächster Schritt soll eine Anlage entwickelt werden, die 200 Liter des Gemischs pro Tag produzieren kann.

Die Forschungen sind Teil des Kopernikus-Projekts der Bundesregierung, mit dem zentrale Fragen der Energiewende erforscht werden sollen. Neben dem Schwerpunkt Power-to-X, das sich mit der Umwandlung von Strom aus erneuerbaren Quellen in Energiespeicher, -träger und Chemieprodukte befasst, werden darin unter anderem auch neue Energienetzstrukturen untersucht.