Zwanzig Prozent der Befragten glauben demnach, dass Maschinen irgendwann die Weltherrschaft übernehmen werden. Bei den Befragten über 65 Jahren liegt der Wert sogar bei 25 Prozent. Bei den 16- bis 29-Jährigen liegt er nur bei 15 Prozent. Gut 28 Prozent der Befragten meinen, KI wird die großen Erwartungen nicht erfüllen. In dem Punkt sind die 16- bis 29-Jährigen deutlich zuversichtlicher (22 Prozent) als die Über-65er (37 Prozent).

„Obwohl Künstliche Intelligenz in vielen Anwendungen steckt, die wir im Alltag längst benutzen, ist das Bild der KI offenbar oft von Science-Fiction geprägt,“ sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Es besteht außerhalb von Hollywood-Filmen keine Gefahr, dass KI die Macht an sich zieht.“

68 Prozent der Befragten sehen die Chancen, die KI bietet. Allerdings gibt es auch weit verbreitete Horror-Szenarien. Rund 50 Prozent befürchten, dass Unternehmen KI missbrauchen könnten, 34 Prozent trauen das dem Staat zu. Der Einsatz von KI könnte Menschen entmündigen, das befürchten 46 Prozent. Berg selbst sieht keine Gefährdung: „In der Praxis unterstützt Künstliche Intelligenz in aller Regel den Menschen, sie ersetzt ihn nicht. So helfen etwa Algorithmen dem Arzt, die optimale Therapie für jeden einzelnen Patienten zu finden, KI trifft aber nicht die Entscheidungen.“

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