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Im Rahmen des Projekts ELIoT (Enhance Lighting for the Internet of Things) soll die Li-Fi-Technik (Light Fidelity) für die Datenübertragung im Internet of Things genutzt werden. Mit Li-Fi lassen sich durch An- und Abschalten spezieller Leuchtdioden (LEDs) über kurze Entfernungen hinweg hohe Datenübertragungsraten erzielen. Aufgefangen werden die Signale von Fotodioden, welche die Lichtsignale wieder in elektrische Impulse umwandeln. Unter Laborbedingungen wurden auf diese Weise bereits Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 224 Gigabit pro Sekunde erreicht. Der Nachteil der Technik besteht darin, dass nur eine direkte Datenübertragung auf Sichtweite möglich ist und die Signale weder Wände noch andere Hindernisse durchdringen können.

ELIoT wurde 2019 im Rahmen von Horizon 2020 ins Leben gerufen, eines umfangreichen Forschungs- und Innovationsprogramms der EU, und erhielt zum Start 6 Mio. Euro Förderung von der öffentlich-privaten Partnerschaft Photonics21 . Ziel ist es, Massenmarktlösungen für das Internet of Things auf Basis von Li-Fi zu entwickeln. Zu den Partnern zählen Signify (früher Philips Lighting), Nokia, MaxLinear, die Deutsche Telekom, KPN, Weidmüller, LightBee, die Universität Oxford, die Technische Universität Eindhoven und die beiden Fraunhofer-Institute HHI und Fokus.