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Die digitale Lieferkette ist derzeit in aller Munde, doch nur eine Minderheit der deutschen Unternehmen hat seine Logistik bereits entsprechend transformiert: Nur 8 % haben einen solchen Transformationsprozess erfolgreich abgeschlossen, erst ein weiteres Fünftel der befragten Logistikentscheider hat eine solche Transformation in Angriff genommen. Das sind Ergebnisse einer Telefonbefragung unter 200 Logistikentscheidern deutscher Unternehmen.

Dabei wird der Bedarf mehr als deutlich: Knapp die Hälfte der befragten Führungskräfte gab an, Logistikdienstleister künftig auch nach ihrer Expertise im Bereich Digitalisierung auszuwählen. Noch mehr (55 %) erwarten von beauftragten Dienstleistern Lösungen zur Simulation und Optimierung der Transportplanung, um klimaschädliche Emissionen zu reduzieren: Umweltschutzaspekte wurden also häufiger genannt als solche, die das digitale Know-how betreffen.

Als wichtigste technologische Entwicklungen schätzen die Verantwortlichen selbstlernende Systeme und mobile Anwendungen ein, in größeren Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern wird auch der Blockchain eine hohe Bedeutung beigemessen. Von dieser Technologie versprechen sich die Verantwortlichen vor allem eine transparente Lieferkette, die auch vor dem Austausch von Waren gegen gefälschte Produkte schützen soll.