Die Aufträge aus dem Ausland lagen insgesamt auf Vorjahreshöhe, allerdings sanken sie aus den Euro-Ländern um 4 Prozent, während sie aus den Nicht-Euro-Ländern um 2 Prozent zulegten. Im Inland verbuchten die Maschinen- und Anlagenbauer ebenfalls ein kleines Auftrangsplus von 1 Prozent. „Das ergibt in der Monatsbilanz eine erfreuliche Null. Ausgewirkt hat sich hierbei freilich auch das niedrige Bestellniveau im vierten Quartal 2019“, sagte VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers. „Die in Folge der zweiten Corona-Welle zunehmenden Einschränkungen und Verunsicherungen haben sich im Oktober noch nicht in den Auftragsbüchern niedergeschlagen“, ergänzte er.

Im weniger schwankungsanfälligen Drei-Monats-Zeitraum August bis Oktober 2020 sank der Auftragseingang um real 8 Prozent zum Vorjahr. Aus dem Inland kamen 5 Prozent weniger Bestellungen, die Auslandsaufträge blieben um 9 Prozent unter ihrem Vorjahresniveau. Dabei schrumpften die Orders aus den Euro-Ländern ebenso um 9 Prozent wie aus den Nicht-Euro-Ländern.