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Um die gewaltigen Herausforderungen in Deutschland, Europa und der Welt zu meistern, braucht es vor allem den technischen Fortschritt – insbesondere zur Bekämpfung des Klimawandels. „Der mittelständisch geprägte Maschinen- und Anlagenbau nimmt hier mit seiner technologischen Kompetenz eine Schlüsselrolle ein. Ohne den Maschinen- und Anlagenbau ist Klimaschutz nicht machbar! Deshalb stehen wir als Partner des Fortschritts zur Verfügung“, sagte VDMA-Präsident Karl Haeusgen auf der Online-Jahrespressekonferenz des Verbands auch mit Blick auf die neue Bundesregierung.

Die Auftragseingänge legten in den ersten zehn Monaten des laufenden Jahres um real 34 Prozent zu, die Produktion stieg im selben Zeitraum jedoch schwächer als erhofft um real 7,2 Prozent. „Wir hätten mehr produzieren können, wären die verschiedenen Lieferengpässe nicht so hartnäckig gewesen“, erläuterte Haeusgen. Die VDMA-Volkswirte schätzen daher das Produktionswachstum 2021 auf preisbereinigt plus 7 Prozent zum Vorjahr. Das entspricht einem Wert von rund 219 Milliarden Euro. „Damit sind wir zwar noch nicht wieder auf Vor-Corona-Niveau, nähern uns diesem aber stetig an“, erläuterte Haeusgen. Mehr noch: Da die Unternehmen davon ausgehen, den hohen Auftragsbestand im kommenden Jahr abarbeiten zu können, erhöht der VDMA die Produktionsprognose für 2022 von bisher plus 5 Prozent auf plus 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.