Mehr Schutz vor KI- und Quantenbedrohungen
Dell Technologies stärkt mit „Security by Design“ seine Cyberresilienz: Neue Funktionen schützen vor Risiken durch KI und Quantencomputing – von quantensicherer PC-Firmware über KI-gestützte Recovery bis zur erweiterten Bedrohungserkennung für KI-Datenplattformen.
19. Apr. 2026Teilen
Dell Technologies verfolgt bei seinen Lösungen einen „Security by Design“-Ansatz und bietet tief integrierte Funktionen für Sicherheit und Cyberresilienz. Mehrere Verbesserungen sollen die Lösungen nun auch gegen neue Risiken sichern, die sich durch Quantencomputing und KI ergeben. Zu den Neuerungen zählen erweiterte Sicherheitsfunktionen für PCs, verbesserte Backup- und Wiederherstellungsfähigkeiten für Dell PowerProtect und ein Ausdehnen der Bedrohungserkennung auf KI-Datenplattformen.
Zukünftigen Angriffen widerstehen
KI und Quantencomputing verschärfen derzeit die Bedrohungslage für Unternehmen. Während Quantencomputing die Verschlüsselungsverfahren schwächt, mit denen Unternehmen ihre Daten schützen und die Integrität ihrer Software verifizieren, schafft KI auf Unternehmensseite neue Datenschätze und eröffnet Cyberkriminellen ganz neue Möglichkeiten, ihre Angriffe zu verfeinern. Unternehmen benötigen daher Lösungen, die zukünftigen Angriffen widerstehen, die Auswirkungen von Sicherheitsvorfällen minimieren und Bedrohungen in KI-Infrastrukturen aufspüren. Dell Technologies bietet dafür einen mehrschichtigen Ansatz – vom PC bis ins Rechenzentrum.
Quantensicherer Schutz für PCs
Quantencomputing bedroht die Grundlagen heutiger Sicherheitsfunktionen und macht die Integration besserer Schutzmechanismen auf den tiefsten Firmware-Ebenen von Computern notwendig. Dell Technologies führt daher quantensichere Schutzfunktionen für seine PCs ein, die vor Bedrohungen schützen, die herkömmliche Security-Tools überfordern und auch den Neustart oder die Neuinstallation eines Systems überstehen.
Zum einen härtet Dell Technologies den Embedded Controller (EC) seiner PCs. Dabei handelt es sich um eine zentrale Hardware-Sicherheitskomponente für die Verifizierung von Firmware-Updates mittels Signaturen. Der Controller widersteht nun quantenbasierten Attacken, mit denen versucht wird, gefälschte oder manipulierte Firmware-Versionen einzuschleusen, indem er stärkere Verschlüsselungs- und Signaturverfahren für die Validierung nutzt. Damit reduziert er das Risiko von Supply-Chain-Angriffen.
Zum anderen erweitert Dell Technologies die BIOS-Verifizierung, sodass sie sogenannten Post-Quanten-Standards entspricht. Sie erkennt nun Manipulationen, indem sie das BIOS mit einer vertrauenswürdigen Referenzversion in der sicheren Cloud von Dell Technologies abgleicht. Stimmen die Versionen nicht überein, wird das Gerät entsprechend „geflaggt“ und ein Alarm ausgelöst, sodass Security-Teams es untersuchen können.
Bessere Cyberresilienz mit KI-gestützter Recovery
Gut geschützte Geräte, die Angriffe verhindern, sind ebenso wichtig wie die Fähigkeit, die Auswirkungen von Sicherheitsvorfällen zu minimieren. Der „Global Cyber Resilience Insights“-Studie von Dell Technologies zufolge können aber nur 40 Prozent der Unternehmen nach einem Angriff oder einer Notfallsimulation die Situation mit minimalen Auswirkungen bewältigen.
Dell Technologies erweitert sein PowerProtect-Portfolio, um Unternehmen dabei zu unterstützen, Bedrohungen wie Ransomware früher zu erkennen und die Wiederherstellung nach Angriffen zu beschleunigen. Der Dell PowerProtect Data Manager hilft Unternehmen nun, Wiederherstellungsprobleme schneller zu lösen. Ein KI-gestützter Assistent bietet kontextbezogene Unterstützung bei zeitkritischen Aufgaben und erkennt frühe Anzeichen für Ransomware-Attacken, indem er PowerStore-Snapshots auf Anomalien hin untersucht. Darüber hinaus wird die Verwaltung durch ein einheitliches Dashboard über verteilte Systeme hinweg vereinfacht.
Schutz für kleinere Standorte
Dell PowerProtect Data Domain verbessert den Schutz für kleinere Standorte und stärkt die Sicherheit bei Datenübertragungen. Die Dell PowerProtect Data Domain DD3410 Appliance ermöglicht gegenüber dem Vorgängermodell zweimal schnellere Backups und 46 Prozent schnellere Datenwiederherstellungen, sodass Unternehmen den Betrieb nach einem Sicherheitsvorfall rasch wieder aufnehmen können. Das aktualisierte Data Domain Operating System unterstützt nun TLS 1.3 und schützt damit Daten bei der Übertragung zwischen Systemen, entsprechend den NIST-Anforderungen für verschlüsselte Verbindungen.
Bedrohungserkennung vom Endpoint bis zur KI-Datenplattform
Eine schnelle Wiederherstellung hängt davon ab, ob Bedrohungen frühzeitig erkannt werden. Allerdings vereinen KI-Workloads wertvolle Daten auf Plattformen, die von der klassischen Endpoint Security nicht immer abgedeckt werden. Dadurch entstehen Sichtbarkeitslücken, die Angreifer ausnutzen können. Dell Technologies erweitert daher seinen Service für Managed Detection and Response (MDR) auf die Umgebungen, in denen unstrukturierte Daten lagern und KI-Workloads aktiv sind.
Verbesserte Sicht auf Bedrohungen
Nach der Erweiterung von Dell MDR auf Dell PowerProtect wacht der Service nun auch über Dell PowerScale und liefert Unternehmen eine verbesserte Sicht auf Bedrohungen, die ihre KI-Datenbasis ins Visier nehmen. Unterstützt durch erfahrene Security-Analysten von Dell Technologies ermöglicht der Service eine frühere Erkennung verdächtiger Aktivitäten und automatisierte Reaktionen. Damit schützt er kritische Daten und verschlankt sicherheitsrelevante Abläufe.
Fortschrittliche Bedrohungserkennung und Antivirus-Funktionen
Darüber hinaus führt Dell Technologies eine neue „EDR only“-Option (Endpoint Detection and Response) ein. Dieser Service nutzt eine fortschrittliche Bedrohungserkennung und Antivirus-Funktionen der neuesten Generation, um Endpoints zu überwachen, Gefahren zu untersuchen und bei erkannten Bedrohungen Gegenmaßnahmen einzuleiten. Beim Einsatz von Dell-PCs soll er einzigartige Einblicke in die BIOS-Verifizierung liefern. Wenn sich das BIOS eines Rechners verändert und aufgrund einer möglichen Kompromittierung vom vertrauenswürdigen Zustand abweicht, wird automatisch eine Warnmeldung an das MDR-Team von Dell Technologies gesendet und eine Untersuchung eingeleitet.
„Den Bedrohungen von morgen einen Schritt voraus“
„Quantencomputing bricht die Verschlüsselungs- und Signaturmechanismen, die unsere Daten heute schützen, und Agentic AI verschärft die Lage noch einmal, da sie den Wert von Daten erhöht und diese autonom zwischen Teams und Organisationen teilt“, erklärt John Roese, Global CTO und Chief AI Officer bei Dell Technologies. „Auf beide Veränderungen bereiten wir uns bei Dell Technologies seit fast einer Dekade vor und investieren in Post-Quanten-Kryptografie, einen modernen Ansatz für Cyberresilienz und Security by Design. Wir werden weiterhin neue Schutzmaßnahmen in unserem gesamten Produktportfolio einführen, um Unternehmen dabei zu unterstützen, neue Technologien zu beherrschen und den Bedrohungen von morgen einen Schritt voraus zu sein.“
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