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Der Käufer aus Österreich will nach eigenen Angaben nachhaltig in die Weiterentwicklung der Software investieren. Meusburger ist international tätig und unter anderem auf die Herstellung von Normalien, also standardisierten, nicht genormten Bauteilen spezialisiert. Mit der Übernahme soll vor allem das Portfolio digitaler Lösungen gestärkt und ausgebaut werden. Meusburger verfügt mit WBI bereits über ein Produkt zum wissensorientierten Management, das beim digitalen Wandel unterstützen soll. Es wird im eigenen Unternehmen angewendet, kann aber auch branchenunabhängig für andere Organisationen angepasst werden. Die Mitarbeiter von Segoni werden übernommen, auch Support und Wartung für Bestandskunden bleiben wie bisher erhalten, heißt es bei der Meusburger Gruppe weiter.

ERP-Anbieter stehen wie andere Unternehmen auch vor der Herausforderung, ihre Prozesse und Produkte an die zunehmende Digitalisierung anzupassen. Eine Marktstudie des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik (IML) hat bereits 2016 gezeigt, dass ERP-Systeme auch weiterhin eine zentrale Rolle als Datendrehscheibe und Integrationszentrum spielen werden. Als problematisch bewerteten die Hersteller aber das hohe Datenvolumen, das mit Industrie 4.0-Anwendungen verbunden ist. Als Konsequenz daraus haben viele Anbieter ihre Business-Intelligence- und Business-Analytics-Funktionen ausgebaut.