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Die drag&bot GmbH, eine Ausgründung des Fraunhofer Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA in Stuttgart, beschäftigt bereits ein Jahr nach dem Start 15 Mitarbeiter, darunter seine vier Gründer. Geschäftsfeld von drag&bot ist die Entwicklung einer herstellerunabhängigen Software zur einfachen und intuitiven Programmierung von Industrierobotern. Im Vordergrund steht dabei die grafische Benutzeroberfläche, die eine schnelle und flexible Erstellung von Programmen per drag and drop aus vorgefertigten Funktionsblöcken ermöglicht. Auf der HANNOVER MESSE 2018 präsentiert sich das Startup als Partner der Messe-Initiative Young Tech Enterprises und lädt deren Besucher ein, die Zukunft der Roboterprogrammierung live zu erleben.

Roboterprogrammierung für jeden möglich zu machen, das ist das Ziel, das drag&bot im Grunde verfolgt. Erreicht werden soll das durch eine intuitiv zu bedienende grafische Benutzeroberfläche, mit der selbst im Umgang mit Robotern unerfahrene Mitarbeiter komplexe Aufgaben lösen können sollen. Anstatt den Roboter klassisch zu programmieren, stellt der Anwender per drag and drop aus verschiedenen vorgefertigten Funktionsblöcken seinen Programmablauf zusammen, die Festlegung von Parametern erfolgt ebenso schnell und einfach durch die Hilfestellung von Wizards (Hilfsanwendungen). Die Software ist webbasiert und soll zu Robotern und Komponenten verschiedenster Hersteller kompatibel sein, das Layout der Benutzeroberfläche bleibt dabei stets gleich. Mit ihrem Ansatz wollen die Entwickler von drag&bot Unternehmen einen sehr flexiblen und kosteneffizienten Weg eröffnen, Industrieroboter in der Produktion einzusetzen, indem die Einrichtungsdauer, der Konfigurationsaufwand sowie das erforderliche Robotik-Know-how signifikant reduziert werden. In der Folge könnten so auch sich verändernde Produktionsprozesse mit kleinen Stückzahlen automatisiert und realisiert werden.

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