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Zu dem Konsortium gehören der Maschinenbauer MAN Energy Solutions aus Augsburg, das Erlanger Universitäts-Spinoff Hydrogenious LOHC Technologies und der niederländische Anlagenbauer Frames . Gemeinsam wollen sie Wasserstoffspeicher bauen , in denen das bei Zimmertemperatur gasförmige Element in Form von flüssigen organischen Wasserstoffträgern ( Liquid Organic Hydrogen Carriers, LOHC ) gelagert wird. Die Technik, auf der das Verfahren basiert, wurde von Hydrogenious LOHC entwickelt und verwendet Wärmeträgeröl für die Bindung von Wasserstoff. Auf diese Weise lässt sich das Gas drucklos lagern, gleichzeitig erhöht sich das Ladevolumen um das Drei- bis Fünffache. Die drei Unternehmen wollen in einem ersten Schritt Anlagen mit einer Kapazität von 5 bis 12 Tonnen Wasserstoff konstruieren.

Wasserstoff wird nach Überzeugung des Konsortiums eine wichtige Rolle bei der Energiewende spielen. Vor allem bei Antrieben, die nicht direkt elektrisiert werden können, soll das Gas zunehmend zum Einsatz kommen. Außerdem ermöglicht das LOHC-Verfahren einen einfachen und gefahrlosen Transport von Wasserstoff.