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Der norwegische Entwicklungsfond Enova hat zugesagt, den Bau einer schwimmenden Windkraftanlage mit der Bezeichnung „Hywind Tampen“ mit 2,3 Mrd. norwegischen Kronen (rund 228 Mio. Euro) zu unterstützen. Zuvor hatte bereits der norwegische NOx-Fonds einen Investitionszuschuss von bis zu 566 Mio. norwegischen Kronen (57 Mio. Euro) genehmigt. Gebaut werden soll die Anlage von dem norwegischen Öl- und Gaskonzern Equinor und mehreren Partnerfirmen.

Hywind Tampen umfasst elf Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 88 MW und soll 35 % des jährlichen Strombedarfs der Bohrinseln Snorre A und B sowie Gullfaks A, B und C decken. Laut Equinor lassen sich damit die CO2-Emissionen um rund 200.000 Tonnen pro Jahr senken. Das Unternehmen, das aus dem norwegischen Statoil-Konzern hervorgegangen ist, gilt als Pionier in Sachen schwimmende Windparks. 2017 hatte es vor Schottland die nach eigenen Angaben erste schwimmende Offshore-Windkraftanlage mit einer Leistung von 30 MW in Betrieb genommen.