In der Regel betreiben Hersteller in ihren Anlagen unterschiedliche Systeme, von Robotern über Spritzguss bis hin zu Werkzeugmaschinen und Verpackungssystemen. Es ist daher wichtig, dass jede Maschine sowohl ihre Identifikation als auch ihren Status einheitlich anzeigt. Um den Anlagenbauern bei der Weiterentwicklung der erforderlichen Systeme zu helfen, hat der VDMA die OPC UA for Machinery veröffentlicht.

Die Maschinenspezifikation liefert grundlegende Bausteine für Maschinenschnittstellen und ist der erste Schritt zur vollständigen Harmonisierung zahlreicher damit verbundener Aktivitäten im Bereich Maschinen- und Anlagenbau. Die Module sind anpassbar und repräsentieren jeweils einen oder mehrere Anwendungsfälle.

Gleichzeitig veröffentlichte der VDW die OPC UA für Werkzeugmaschinen, die zunächst standardisierte Informationen zur Statusüberwachung abbildet, darunter Betriebsstatus, bearbeitete Werkstücke und Werkzeuge sowie Leistungsindikatoren. Es ist die erste Spezifikation, die sich vollständig auf die OPC UA für Maschinen bezieht, um die Maschinenidentifikation abzubilden.

Der VDMA und der VDW haben gemeinsam die Funktionalität beider Standards im Demonstrator umati (Universal Machine Technology Interface) getestet – einer Community zur Festlegung und Verteilung von OPC UA-Standards für echtes Plug-and-Play im Maschinen- und Anlagenbau.

VDMA auf der HANNOVER MESSE