Im Zuge der Klimaerwärmung sowie der Diskussionen rund um das Thema Feinstaub und einhergehend mit dem generellen Trend zur Elektrifizierung des Verkehrs wächst auch das Interesse an Pedalkraft-unterstützten Elektro-Kleinfahrzeugen. Im Fokus stehen dabei unter anderem Fahrten zur Arbeitsstelle und die Erledigung privater Einkäufe, aber auch Liefer- und Transportaufgaben im Nahverkehr, vor allem in den besonders Feinstaub-belasteten Ballungszentren. Die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW), seit der Umwandlung zur Hochschule mit einem kooperativen Forschungsauftrag ausgestattet, hat sich des Themas Anwendungs- und Transfer-orientiert angenommen und präsentiert jetzt ihre Studie "CarPet" erstmals auf der HANNOVER MESSE 2020.

Hinter dem "CarPet" steckt ein mechanisch und elektrisch modular aufgebautes Transport-Trike in Leichtbauweise mit Pedalkraft-Unterstützung für Geschwindigkeiten bis zu 25 Stundenkilometern (optional auch bis zu 45 Stundenkilometern). Im Vergleich zu zweirädrigen Fahrzeugen soll das "CarPet" eine erhöhte Fahrstabilität und höheren Fahrkomfort bieten. Zudem kann der mechanische Grundaufbau in Abhängigkeit des Einsatzbereiches durch zusätzliche Transportflächen beziehungsweise Stauraum erweitert werden. Abhängig vom Einsatzbereich und der benötigten Reichweite und unter Berücksichtigung der jeweiligen Topografie soll man das "CarPet" später auch mit Einrichtungen zur Reichweitenverlängerung aufrüsten können, beispielsweise mit einer Wasserstoff-Brennstoffzelle.

Duale Hochschule Baden-Württemberg DHBW (D-70174 Stuttgart)
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