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Um ihre Leistung effizient zu regeln, können bei modernen Windenergieanlagen die Rotorblätter individuell an die Windbedingungen und die daraus resultierenden Lastverhältnissen angepasst werden. Durch das ständige Nachstellen der bis zu 80 m langen Rotorblätter sind deren Lager ständig oszillierenden Bewegungen und gewaltigen Kräften ausgesetzt. Besonders empfindlich ist dabei die Verbindung zwischen Nage und Rotorblättern.

Schäden an den Rotorblattlagern verursachen lange Ausfallzeiten und hohe Kosten. Sie sollen deshalb für moderne Windenergieanlagen der Multi-Megawatt-Klasse zuverlässiger gestaltet und optimiert werden. Zu diesem Ziel hat sich ein Konsortium aus Forschung und Industrie unter Leitung der Leibniz Universität Hannover gebildet, die zudem im Verbundprojekt HANNAH neue Werkstoffe für Rotorblätter erforscht. Mitglieder des Konsortium aus der Forschung sind auf das Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme (IWES), die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen, das Bremer Leibniz-Institut für Werkstofforientiere Technologien (IWT) und die TU Clausthal, als Industriepartner kommen Senvion , GE Wind Energy , Nordex Energy und Vestas Nacelles Deutschland hinzu.