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Acht Unternehmen zeigen mit ihrem Lagerturm, wie die Prozesse in der internen Logistik in Zukunft aussehen könnten. SINA steht für Smarte Kommissionierlösungen für die INtralogistik Automatisierung – eine Lösung, die die Intralogistik und das Materialhandling vom Wareneingang bis zum fertig angelieferten Bausatz an den einzelnen Produktionslinien / Arbeitszellen just-in-time (JIT) automatisiert. SINA ist vielseitig einsetzbar – als vollautomatisiertes System vom Lagerlifter bis zur Werkbank. Partner in dem Projekt sind die Firmen Ecosphere Automation, Effimat, MIR (Mobile industrial Robots), Piab , Robominds, ROEQ, Sick und Universal Robots .

Den Prozess schildert Christian Fenk von Robominds: Die Waren, Ersatzteile, Werkzeuge kommen im Wareneingang an und werden in Kisten vereinzelt. 290 Kisten kann der Turm lagern. Diese fördert ein AMR zum Lagerturm, übergibt die Kiste und sie wird eingelagert. Die Auslagerung der Waren funktioniert wie folgt: In der Mitte steht der Zielkörper für die Kommissionierung. Links und rechts davon führt der Turm die gelagerten Kisten zu. Der Roboter pickt an die benötigten Gegenstände in den Zielkörper. Dieser kann dann über eine Fördertechnik oder ein AMR abtransportiert werden oder als Puffer im System verbleiben. So könnte der Anwender über Nacht Kisten für die Frühschicht picken, zwischenlagern und am Morgen zu den Arbeitsplätzen fahren lassen. „Die Systeme müssen nicht mehr aufeinander warten“, das ist ein Mehrwert für den Kunden.

Die Besonderheiten in der Robotertechnik: Die Gegenstände in den Kisten müssen nicht antrainiert werden und ein Greiferwechsel ist auch nicht nötigt, versichert Fenk. Im Einsatz ist ein Greifer aus der MX-Familie von piab.

Und Danny Denk, Geschäftsführer der ECOSPHERE Automation, ergänzt: „Wir haben ein modulares System gebaut. Alle Komponenten sind untereinander vernetzt und können an die Bedürfnisse des Kunden adaptiert werden.“ Der Turm hat quasi ein eigenes Betriebssystem und Schnittstellen zum WMS des Kunden. Die Macher können sich auch eine Anbindung an ein Autostore-System vorstellen, das im Hintergrund einlagert und SINA arbeitet die Aufträge als Puffersystem ab. „Wir können auch Fördertechnik anbinden“, unterstreicht Denk.

Kunden sind vor allem die Unternehmen, bei denen Menschen noch mit Wagen durch die Fertigung fahren. Die acht Partner arbeiten jetzt am Vermarkungskonzept.