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Mit der CloudRail.Box sollen sich industrielle Sensoren und Aktoren ohne großen Aufwand an beliebige Cloud-Plattformen wie Microsoft Azure oder Amazon Web Services anbinden lassen. Das von den Mannheimern entwickelte System erkennt und konfiguriert vollautomatisch angeschlossene IO-Module und Sensoren. Sobald Sensoren oder IO-Module an die CloudRail.Box angeschlossen werden, tauchen sie in der CloudRail-Konfigurationsoberfläche auf, wo die gewünschte Cloud-Plattform gewählt werden kann, damit die Daten des Sensors ab sofort dort landen. Wo früher komplexe Integrationsprojekte über mehrere Wochen oder gar Monate erforderlich waren, soll heute dank CloudRail der ganze Prozess nicht länger als eine Minute dauern.

"Wir sehen, dass immer mehr Aufgaben der klassischen Automatisierung von IT-Abteilungen übernommen werden", sagt Felix Kollmar, Geschäftsführer von CloudRail. "Mit CloudRail schaffen wir eine neue Generation der Automatisierungstechnik für IT'ler, nämlich vom Sensor direkt in die Cloud - ohne, dass Fachwissen über zum Beispiel Feldbusse nötig ist." Aktuell werden die jeweiligen Clouds von Microsoft Azure, Amazon Web Services (AWS), SAP, IBM, Google und Alibaba unterstützt, zudem plant CloudRail, künftig weitere Anbieter hinzuzufügen. Die CloudRail.Box, die natürlich ebenfalls über eine Cloud-basierte Device-Management-Lösung konfiguriert und verwaltet wird, erlaubt dem Nutzer, Statusinformationen über alle angeschlossenen Module und Sensoren einzusehen, den Datenfluss zu verschiedenen Cloud-Anbietern zu steuern und Remote-Firmware-Updates zu veranlassen.

CloudRail stellt seine Lösung in Hannover als Komplettprodukt, White-Label-Lösung für Partner oder als reine Softwarelösung für bestehende Hardware vor. Das in Automatisierungskreisen noch wenig bekannte Startup baut auf die HANNOVER MESSE, um sich in der Branche zu etablieren. Schließlich können die Mannheimer bereits einige Erfolge vorweisen. "CloudRail stellt seit mehreren Jahren Cloud-Konnektoren für die Software-Industrie bereit. Unsere Technologie läuft bereits auf mehr als 150 Millionen Geräten weltweit", bestätigt Kollmar und kündigt Großes an: "Mit diesem Know-how bringen wir jetzt die IT in die Cloud, damit das Industrial Internet of Things endlich Realität wird."