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Die Wikipedia definiert Ergonomie als die Wissenschaft von der Gesetzmäßigkeit menschlicher beziehungsweise automatisierter Arbeit. Hinter dieser etwas sperrigen Formulierung steckt ein einfacher Gedanke: Eine vom Menschen zu bedienende Maschine sollte bestmöglich an dessen Anatomie und seine motorischen und sensorischen Fähigkeiten angepasst sein. Die Berücksichtigung menschlicher Faktoren ist somit ein unverzichtbarer Bestandteil in modernen Konstruktionsprozessen, der zu besseren Produkten sowie zu kürzeren und kostengünstigeren Entwicklungszyklen führt. Zur effizienteren Optimierung der Ergonomie von Maschinen inklusive moderner KFZ hat die fleXstructures GmbH das Software-Tool IPS IMMA entwickelt. Auf der HANNOVER MESSE 2018 wird das intelligente digitale Menschmodell erstmals vorgestellt.

Das biomechanische Modell IPS IMMA beinhaltet 82 Knochensegmente mit insgesamt 162 Freiheitsgraden zur Darstellung der Beweglichkeit des menschlichen Körpers. Anthropometrische Unterschiede lassen sich dadurch in nur einem Aufbau berücksichtigen und direkt in einem Analysediagramm validieren und visualisieren, wodurch der Simulationsaufwand für ein komplettes Menschenmuster derselbe ist, wie für ein einzelnes Manikin (CAD-Modell eines Menschen). Durch die Vermeidung extremer Gelenkwinkel, Kollisionen zu Gegenständen und Selbstkollisionen sowie durch die Einnahme einer stabilen Haltung können unbequeme Positionen des IMMA-Manikins bereits während der Erzeugung von Montageanweisungen eliminiert werden. Zudem wird eine direkte Strategieänderung der Montagebewegung vollzogen, wenn sich die Randbedingungen ändern.

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