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Die Forscher am Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik (FEP) arbeiten derzeit an OLED-Mikrodisplays und an der Sensorik als Grundlage für intelligente Datenbrillen . Die selbstleuchtenden Displays lassen sich mit einer Kamera kombinieren, sodass der Träger die Funktionen der Brille mit den Augen steuern kann. Die kompakten Displays eignen sich laut Fraunhofer besonders für den industriellen Einsatz: „Sie blenden dem Werker alle erforderlichen Informationen wie Entnahmeplatz oder Teilenummer ein“, erläutert Dr. Uwe Vogel, Leiter des Bereichs Mikrodisplays und Sensorik.

Neben der Produktion sehen die Entwickler die Logistik als eines der wichtigsten Anwendungsgebiete. Lagerarbeiter hätten so beide Hände frei für ihre eigentliche Arbeit, während die Brille sie durch die einzelnen Prozesse führe und stets im Bilde darüber sei, welche Artikel entnommen, eingepackt oder auf den Weg gebracht wurden. Eine ähnliche Augmented Reality-Lösung hat unter anderem Toshiba kürzlich präsentiert.