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Wenn Besitzer von Elektroautos ihre Wagen regelmäßig daheim aufladen, kommen auf die Hauselektronik neue Herausforderungen zu. Denn es muss natürlich verhindert werden, dass das heimische Netz durch die Ladevorgänge überlastet wird. Und wenn auf dem Dach eine Photovoltaik-Anlage installiert ist, sollte auch deren Leistung in die Berechnungen eingehen.

Eine neue Open-Source-Software nimmt sich dieser Probleme an. openW B sorgt zum einen dafür, dass die abgesicherte Gesamtleistung beim Laden des Autoakkus nicht überschritten wird. Zum anderen kann sie die Wallbox (WB), also die Ladestation, so konfigurieren, dass sie vornehmlich den Strom einer Photovoltaik-Anlage verwendet. Die Software greift dabei auf die aktuellen Zählerdaten des Hauses zu und berechnet, wie viel Strom für die Wallbox erübrigt werden kann. Außerdem sorgt sie dafür, dass der Solarstrom optimal genutzt wird.

Der Entwickler, der 30-jährige Informatiker Kevin Wieland aus der Nähe von Fulda, bietet openWB zusammen mit der benötigten Hardware als Bausatz für rund 400 Euro an. Die Berechnungen übernimmt ein Mini-Computer aus der Raspberry-Pi-Serie. Den Zusammenbau und den Anschluss an die Zähler sollte aber auf jeden Fall ein Elektriker vornehmen, so Wieland.