SmartFactory-KL gestaltet die Zukunft der Fertigung
Auf der Hannover Messe 2026 wird SmartFactory-KL zeigen, wie softwaregesteuerte Automatisierung, KI, Open-Source-Technologien und digitale Zwillinge es Smart Factories ermöglichen, durch einen schrittweisen digitalen Transformationsprozess flexible, menschenzentrierte und skalierbare Produktionsmethoden einzusetzen.
9. Jan. 2026Teilen
Die digitale Transformation in der Fertigung ist nicht mehr optional – sie ist ein entscheidender Faktor, um in einem schnelllebigen globalen Markt wettbewerbsfähig zu bleiben. Da industrielle Systeme immer komplexer werden, entwickeln sich softwaregesteuerte Automatisierung, künstliche Intelligenz und digitale Zwillinge zu wichtigen Wegbereitern für die Smart Factory.
SmartFactory-KL weiß seit geraumer Zeit, dass ein zentrales Prinzip dieser Transformation der Übergang zu softwaredefinierter Automatisierung ist. Anstatt sich ausschließlich auf Maschinen zu konzentrieren, werden moderne Produktionsumgebungen zunehmend um Dienstleistungen herum aufgebaut. Maschinen stellen Fähigkeiten zur Verfügung, interagieren intelligent miteinander und arbeiten über neue Mensch-Maschine-Schnittstellen nahtlos mit Menschen zusammen. Künstliche Intelligenz spielt in dieser Entwicklung eine entscheidende Rolle, da sie industrielle Systeme flexibler, anpassungsfähiger und menschenkompatibler macht.
Um diese Entwicklung zu beschleunigen, gewinnen Open-Source-Technologien an Bedeutung. Offene und modulare Softwarekomponenten ermöglichen einen schnelleren Transfer industrieller Lösungen aus der Forschung in reale Produktionsumgebungen. Erste Industrieprojekte zeigen bereits, wie Open-Source-Software erfolgreich in operative Fertigungssysteme integriert werden kann.
Eine der grundlegenden Technologien, die diesen Ansatz ermöglichen, ist der digitale Zwilling. Durch die Erstellung einer vollständigen digitalen Darstellung physischer Anlagen – wie beispielsweise Maschinen – können Hersteller das tatsächliche Verhalten mit theoretischen Modellen vergleichen. So lassen sich Abweichungen frühzeitig erkennen, die Leistung optimieren und Ausfallzeiten reduzieren. Bei der Systemintegration und Inbetriebnahme liefert der digitale Zwilling alle relevanten Informationen für die Programmierung und Konfiguration, wodurch der manuelle Aufwand erheblich reduziert und die Flexibilität erhöht wird.
Wichtig ist, dass der Weg zur Smart Factory keinen einzigen großen Transformationsschritt erfordert. Stattdessen können Unternehmen klein anfangen – indem sie Daten vorbereiten, Maschinen verbinden oder einzelne Komponenten integrieren – und ihre Produktionssysteme schrittweise weiterentwickeln. Eine zukunftsorientierte Architektur dient als Roadmap, die es Herstellern ermöglicht, jederzeit in das Smart-Factory-Ökosystem einzusteigen und ihre Lösungen im Laufe der Zeit zu skalieren.
Auf der Hannover Messe 2026 beweist die SmartFactory-KL, dass die Smart Factory dank dieser Technologien keine ferne Vision mehr ist, sondern eine praktische und skalierbare Realität – bereit, eine widerstandsfähige, wettbewerbsfähige und zukunftssichere industrielle Produktion zu unterstützen.
Prof. Martin Ruskowski
SmartFactory-KL
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