KI-Methoden sowie Entscheidungs- und Optimierungsverfahren befinden sich in PSI-Produkten seit rund 30 Jahren bei Kundenunternehmen im Einsatz. Auf der HANNOVER MESSE 2026 wird die Berliner PSI Software SE unter anderem ihre Neuentwicklung vorstellen, welche die Interaktion mit Algorithmen auf eine sprachgesteuerte Ebene bringt. Dies wird durch die Verbindung der adaptiven KI-Entscheidungs- und Optimierungsalgorithmen mit Generativer KI (Gen-AI) in RAG-Systemen (Retrieval Augmented Generation) ermöglicht.

Für die Fertigungsindustrie stellt PSI das cloud- und workflowbasierte Manufacturing Execution System (MES) vor, das mit KI-basierten Funktionen im Modul Sequencing eine intelligente, ausbalancierte Feinplanung für die Linienfertigung ermöglicht. Zudem wird das Enterprise Resource Planning System (ERP) mit neuen Funktionen zur Steuerung und Optimierung von Produktionsprozessen vorgestellt. Ein Highlight ist die KI-gestützte Dokumentenerfassung sowie das durch generative KI erweiterte Online-Hilfesystem, das bei Fragen passende Handlungsempfehlungen anbietet.

Workflowbasierte mobile ERP- und MES-Lösungen, die eine dynamische Modellierung von Prozessen und die individuelle Gestaltung von Oberflächen ermöglichen, gehören ebenso zum Messe-Repertoire wie die Weiterentwicklungen des Warehouse Management Systems inklusive dem in den Standard integrierten Modul Batch AI. Dieses optimiert mit regel- und KI-gestützter Batch-Bildung einstufige sowie zweistufige Kommissionier-Strategien.

Für die Metallindustrie wird die cloudfähige und serviceorientierte Produktionsmanagementlösung mit Fokus auf generativer KI mit einem „Model Context Protocol Interface“ zum PSI Factory Model vorgestellt. Der Chatbot Factory Model & Documentation dient dabei als intelligente Brücke, die erstmals den direkten Datenbankzugriff auf Produktionsdaten mit dem tiefen Wissen aus der Systemdokumentation vereint. Ergänzend zu den Themen ERP und MES ist PSI auch auf dem Stand des VDMA in Halle 15, Stand D36 vertreten. Anhand von Praxisbeispielen aus dem Maschinen- und Anlagenbau wird dort unter anderem veranschaulicht, wie Unternehmen den Übergang von reaktiver Planung zu datengesteuerten Prozessen meistern und durch KI-basierte Funktionen ihre Produktionsauslastung optimieren können.

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