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Laut den Daten des Statistischen Bundesamts wurden im ersten Quartal 2019 von den Windrädern in Deutschland 39,6 Mrd. Kilowattstunden Strom erzeugt und in das Stromnetz eingespeist. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahresquartal einer Steigerung von 23,2 %. Die Windkraft trug damit 26,5 % zum deutschen Strommix bei. Das ist mehr als doppelt so viel wie die Kernkraft, die auf 13,2 % kam. Das Bundesamt weist allerdings darauf hin, dass die Steigerung allein auf die Wetterverhältnisse im ersten Quartal zurückzuführen ist, die sich durch viel Wind und hohe Windgeschwindigkeiten auszeichneten. Die Zahl der Windkraftanlagen liege genau wie im Vorjahr bei etwa 30.000.

Auch für die Zukunft sind keine großen Steigerungen zu erwarten. Das Internationale Wirtschaftsforum für regenerative Energien hat das Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur ausgewertet und herausgefunden, dass in den ersten fünf Monaten 2019 in Deutschland lediglich 60 neue Windkraftanlagen in Betrieb gingen. Im Jahresverlauf 2018 lag die Zahl noch bei 740 Anlagen. Laut Patrick Graichen von der Denkfabrik Agora Energiewende ist der Einbruch vor allem darauf zurückzuführen, dass die Bundesländer keine Flächen mehr ausweisen und neue Genehmigungen nur sehr langsam erteilt werden.