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Auch wenn Elon Musk jüngst eingestanden hat, dass er den menschlichen Faktor unterschätzt habe und dass die Anlaufschwierigkeiten beim Volumenmodell Tesla 3 hauptsächlich auf seinen Automatisierungswahn zurückzuführen sind ("Maschinen, die Maschinen bauen!") - die Zukunft der Produktion liegt wohl trotzdem in der Robotik, und das nicht erst seit heute. Ein Roboter, dem in der jüngeren Vergangenheit besonders viel mediale Aufmerksamkeit zu Teil wurde, und der vergangenes Jahr erstmalig auch in Hannover zu sehen war, wird auch auf der HANNOVER MESSE 2018 wieder viele Besucher faszinieren. Doch diesmal stellt die junge ANYbotics AG aus Zürich neben dem ANYmal vor allem die Technologie in den Vordergrund, die dieses Bewegungstalent im Wortsinn überhaupt erst zum Laufen bringt, das ANYdrive.

Das ANYdrive, die Kerntechnik im ANYmal, ist ein innovatives nachgiebiges Robotergelenk, das Motor, Getriebe, Titanfeder, Sensoren und intelligente Motorelektronik in einem kompakten und gemäß der Schutznorm IP67 gekapselten Gehäuse vereint. Das innovative Design von ANYdrive ermöglicht hoch dynamische Bewegungen und Kollisionsmanöver ohne Beschädigungen durch impulsive Kontaktkräfte und erlaubt gleichzeitig eine hoch empfindliche, kraftkontrollierte Interaktion mit der Umwelt - Eigenschaften also, die insbesondere für Maschinen interessant sind, die mit Menschen interagieren sollen, wie kollaborative und mobile Roboter oder auch Exoskelette.