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Das australische Unternehmen Titomic , ein Spezialist im Bereich der additiven Fertigung, stellte am 16. Mai in seiner Fertigungsanlage in Melbourne den bislang größten 3D-Metalldrucker der Welt vor. Die Anlage kann auf einer 9 m langen, 3 m breiten und 1,5 m hohen Skala Teile aus Titanlegierung drucken – pro Stunde rund 45 kg Material. Hierbei kommt das Verfahren Titomic Kinetic Fusion zum Zuge, das auf der Technologie des Kaltgasspritzens basiert – eine führende Forschungseinrichtung auf diesem Gebiet ist unter anderen auch die Helmut Schmidt Universität der Bundeswehr in Hamburg.

Bei dem von der australischen staatlichen Forschungsbehörde CSIRO (Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation) entwickelten und patentierten Verfahren, für das Titomic die Vermarktungsrechte besitzt, werden Partikel aus Titan oder einer Titanlegierung mithilfe von erhitztem Gas mit solch extremer Geschwindigkeit durch eine Düse und eine Sprühpistole gejagt, dass sie beim Aufeinandertreffen eine feste Struktur bilden. Dies ermöglicht die additive Fertigung von Titanteilen verschiedenster Größe und Form – vom Fahrrad bis zum Flugzeugteil.