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Arbeiten in tiefen Gewässern sind im Allgemeinen nicht nur sehr aufwendig und daher teuer – sie bergen auch reichlich Gefahren für den Menschen. Dabei ist es egal, ob es um die Wartung maritimer Infrastrukturen geht, um die Bergung von Munitionsaltlasten oder aber – in Zukunft wahrscheinlich die Hauptaufgabe – um die Beseitigung von Müll. Wissenschaftler und Pragmatiker sehen die Lösung der damit verbundenen Probleme im Einsatz autonomer Unterwasserfahrzeuge (AUVs), die über längere Zeiträume unter Wasser verbleiben und dort dank Künstlicher Intelligenz (KI) komplexe Aufgaben bewältigen können.

Das Robotics Innovation Center des Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) mit Sitz in Bremen zeigt auf der HANNOVER MESSE 2022, wie ein solches AUV aussehen und operieren könnte. Erste Erfolge verbuchte der DFKI-Forschungsbereich – im Verbund mit einem weltweiten Netzwerk aus Partnern der Industrie und Wissenschaft – mit dem innerhalb des Projektes Mare-IT entwickelten AUV „Cuttlefish“. Dieser frei in der Wassersäule positionierbare Interventionsroboter verfügt über zwei an der Bauchseite angebrachte, tiefseetaugliche Greifsysteme, mit denen er bereits teilautonome Unterwassermanipulation erfolgreich demonstrieren konnte.

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