Vier Wege zu operationaler Exzellenz in der Fertigung
Wenn Daten, KI und menschliche Expertise verschmelzen, entsteht ein messbares Plus an Effizienz, Qualität und Produktivität. Mögliche Wege dorthin zeigt Elisa Industriq auf der HANNOVER MESSE 2026.
9. Apr. 2026Teilen
Preissensible Kunden, schwankende Zölle und neue Wettbewerber: Fertigungsunternehmen stehen permanent unter Druck, zu optimieren. Mit KI-gestützter Operational Intelligence erschließen sie sich dafür zusätzliche Potenziale – in Prozessen, in der Planung oder bei der Qualität. Und gepaart mit menschlichem Fachwissen führt dies zu neuer Exzellenz. Mögliche Wege dorthin präsentiert Elisa Industriq auf der HANNOVER MESSE 2026.
Echtzeit-Daten als Schlüssel zu operationaler Exzellenz
Wer seine betriebliche Leistungsstärke messen will, musste sich bisher ausschließlich auf historische Daten, statische Modelle und Stichproben verlassen – oft ein Ratespiel. Inzwischen ist es jedoch möglich, riesige Datenmengen mit Hilfe von KI zu analysieren, und das sogar in Echtzeit. Der Mensch steuert Kontext und Urteilsvermögen bei, wodurch sich im Idealfall Entscheidungen so schnell und effizient wie noch nie treffen lassen. Diese Kombination eröffnet gleich eine ganze Reihe an Optionen für mehr Qualität und Präzision in der Fertigung.
Dynamische Prozessoptimierung
Traditionelle Prozessoptimierung interpretiert die Vergangenheit. KI dagegen lernt aus Echtzeitdaten und passt Parameter dynamisch an. Die Algorithmen optimieren beispielsweise Durchsatz, Qualität und Energieverbrauch in der Produktion auf Basis von aktuellen Gegebenheiten. So ermöglichen sie, kombiniert mit menschlichem Fachwissen, schnellstmögliche Interventionen und damit maximale Erträge. Ein klarer Vorteil – nicht nur in qualitäts- und preissensiblen Branchen wie der Elektronik- oder Halbleiterfertigung.
Verbesserte Qualitätssicherung
Systeme können schon heute Defekte im Handumdrehen erkennen – sogar solche, die erfahrenen Prüfern entgehen. Das gilt sowohl in der eigenen Produktion als auch für eingehende Materialien von Lieferanten. KI schafft weiteren Mehrwert, indem sie zusätzlich Maßnahmen zur Fehlerbehebung vorschlägt. Menschliche Experten validieren nur noch die Relevanz. Ergebnis: weniger Fehler, weniger Nacharbeit und folglich weniger Kosten sowie höhere Kundenzufriedenheit. Die damit einhergehende, automatische Dokumentation erleichtert außerdem die Einhaltung von Compliance-Vorgaben, sei es für RoHS/REACH, die EU-Ökodesign-Verordnung (ESPR) oder den Batteriepass.
Widerstandsfähige Lieferkette
Um potenzielle Störungen rechtzeitig zu identifizieren, analysiert KI nicht nur Daten aus dem eigenen Betrieb, sondern auch Markttrends, Lieferantenleistungen und geopolitische Entwicklungen. Höhere Bedarfe und verspätete Lieferungen lassen sich so früh genug erkennen. Davon ausgehend schlagen KI-basierte Tools zum Beispiel weitere Lieferanten oder Anpassungen in der Produktionsplanung vor. Die Entscheidung für einen neuen Anbieter oder eine geänderte Planung liegt jedoch weiterhin bei den Menschen.
Datengestützt agieren in Fertigung, Logistik und Wartung
Diese Beispiele zeigen: Heute ist es wichtiger denn je, flexibel reagieren zu können und rechtzeitig die richtigen Weichen zu stellen. Dies gelingt nur, wenn aus der Vielzahl verfügbarer Daten sinnvolle Erkenntnisse abgeleitet werden – wo nötig in Echtzeit. Dank der Möglichkeiten, die KI heute bietet, lassen sich nicht nur die verschiedensten internen und externen Datenquellen einfach verbinden. Smarte Algorithmen helfen auch, im Handumdrehen Anomalien zu erkennen, gewonnene Informationen zu verdichten und einzuordnen. Ergänzt um das menschliche Erfahrungswissen, wird die so gewonnene Operational Intelligence zum Verstärker entlang der gesamten betrieblichen Wertschöpfungskette. Mitarbeiter entscheiden dann anhand von mehr und aktuelleren Informationen über notwendige Anpassungen – und sorgen so für bessere Ergebnisse. Zum Beispiel, wann der nächste Wartungszeitpunkt oder eine Änderung der Prozesstemperatur ansteht. Ergänzend können Teamleiter und Fachkräfte ihre eigenen Handlungsvorschläge mit Hilfe von KI auf Relevanz prüfen beziehungsweise validieren. All das minimiert Stillstände und steigert die Qualität.
Diese und weitere Ansätze für Operational Intelligence präsentiert Elisa Industriq in diesem Jahr in Hannover. Gezeigt werden zum einen die modularen Softwarelösungen von camLine zum Management von Hightech-Fertigungsabläufen. Zum anderen stellt Elisa Industriq die Lösungen von sedApta für nachfragegesteuerte Fertigung vor.
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