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Tagesprogramm

Alternde Anlagen, steigende regulatorische Anforderungen sowie verschärfte energie- und klimapolitische Zielsetzungen stellen Industrie und Kraftwerksstandorte im internationalen Wettbewerb vor grundlegende Entscheidungen. Gefragt sind integrierte Strategien, die Effizienz, Dekarbonisierung und Wirtschaftlichkeit zusammenführen – und bestehende Areale auf Basis belastbarer Daten zukunftsfähig weiterentwickeln. Wie sich diese Anforderungen unter realen technischen, regulatorischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen systematisch zusammenführen lassen, ordnet das internationale Planungs- und Beratungsunternehmen Arcadis im Rahmen seines Messeauftritts auf der HANNOVER MESSE 2026 ein. Dafür werden interdisziplinäre Leistungen aus Standortentwicklung, Rückbau, Umwelt, Immobilienbewertung und Genehmigungsmanagement zusammengeführt – mit dem Ziel, aus komplexen Ausgangslagen realistische und umsetzbare Transformationspfade abzuleiten. Im Fokus steht dabei die frühe Phase der Standorttransformation, in der Umsetzbarkeit, Genehmigungsfähigkeit und wirtschaftliche Tragfähigkeit maßgeblich bestimmt werden.

„Planungssicherheit für neue Nutzungen“

„Die Transformation von Industrie- und Kraftwerksstandorten beginnt nicht mit dem Rückbau, sondern mit belastbaren, datenbasierten Entscheidungen. Wer den Boden, die Anlagen und die Optionen früh versteht, schafft Planungssicherheit für neue Nutzungen“, so Gordon Mauer, Sector Leader Technology, Arcadis Germany GmbH.

Industrie und Kraftwerksstandorte als strategische Transformationsräume

Industrie und Kraftwerksareale bündeln zentrale Herausforderungen der Transformation an einem Ort: große Flächen, leistungsfähige Infrastrukturen und eine oft jahrzehntelange Nutzungsgeschichte. Diese Kombination macht sie komplex, zugleich aber strategisch relevant – insbesondere für neue industrielle Nutzungen mit hohem Energie- und Infrastrukturbezug, etwa Rechenzentren, wasserstofffähige Anlagen oder industrielle Innovations- und Transformationscluster.

Material- und Stoffstromanalysen als zentrale Entscheidungsgrundlage

Eine zentrale Entscheidungsgrundlage bilden Material- und Stoffstromanalysen. Die systematische Betrachtung von Ist- und Soll-Zuständen zeigt, wie Produktions-, Logistik- und Infrastrukturprozesse aktuell organisiert sind und welche räumlichen und funktionalen Anpassungen künftig erforderlich werden. Darauf aufbauend lassen sich tragfähige Standort- und Immobilienstrukturen entwickeln, die Effizienzpotenziale heben und funktionale Zielkonflikte reduzieren.

Entscheidungen mit Wirkung auf Wert und Umsetzbarkeit

Arcadis stellt heraus, dass sich insbesondere in dieser frühen Phase entscheidet, wie Dekarbonisierungsstrategien sinnvoll in eine übergeordnete Standortstrategie integriert werden können. Energieversorgung, Emissionsminderung und zukünftige Nutzungen müssen zusammengedacht werden, um Zielkonflikte zu vermeiden und Investitionen abzusichern. Ergänzend schaffen Wertgutachten vor und nach der Transformation Transparenz über Risiken, Investitionsbedarfe und Wertentwicklung und machen nachvollziehbar, wie technische Maßnahmen, Flächennutzungen und Nachhaltigkeitsstrategien zur Stabilisierung und Weiterentwicklung des Standortwerts beitragen.

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