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Der Volkswagen-Konzern hat in seinem Werk in Salzgitter das „Center of Excellence Batteriezelle“ eröffnet . 300 Experten werden dort in den kommenden Jahren in einer Pilotanlage Lithium-Ionen-Akkus entwickeln und bauen, die später einmal in den kommenden Generationen von Elektroautos eingesetzt werden sollen. Parallel dazu erforscht Volkswagen zusammen mit dem kalifornischen Unternehmen QuantumScape die Technik von Feststoffzellen. Ziel ist es, sich aus der derzeitigen Abhängigkeit von asiatischen Batterieherstellern zu lösen. Ab 2020 will Volkswagen zusammen mit der schwedischen Firma Northvolt in Salzgitter eine eigene Fabrik für Lithium-Ionen-Batterien bauen. Der Beginn der Produktion ist für die Jahreswende 2023/2024 geplant.

Derzeit stammen die Batterien für Elektroautos vor allem von den beiden südkoreanischen Konzernen Samsung und LG sowie von CATL in China. CATL will seine Präsenz in Europa verstärken und errichtet derzeit in Thüringen eine riesige Batteriefabrik . Daimler und BMW beziehen im Unterschied zu Volkswagen die Batteriezellen von asiatischen Firmen und bauen sie in ihren Werken in Kamenz bzw. Dingolfing lediglich selbst in ihre Batterien ein.