Weibliche Fachkräfte wollen flexible Arbeitsbedingungen
Arbeitgeber können qualifizierte Mitarbeiterinnen vor allem durch flexible Arbeitszeitangebote gewinnen. Das zeigt eine Studie des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (KOFA) am Institut der deutschen Wirtschaft (IW).
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Das Projekt KOFA am Institut der deutschen Wirtschaft unterstützt seit 2011 kleine und mittlere Unternehmen (KMU) durch Handlungsempfehlungen und Praxisbeispiele bei der Fachkräftesicherung und der Gestaltung ihrer Personalarbeit. Seine aktuelle Frauen-Fachkräftestudie zeigt, dass Berufe mit einem unterdurchschnittlichen Frauenanteil besonders häufig von Fachkräftemangel betroffen sind – mittlerweile gehören zwei Drittel aller männertypischen Berufe zu den sogenannten Engpassberufen. Die Ergebnisse der Studie belegen, dass Frauen eher in männertypische Berufe einsteigen, wenn es flexible Arbeitszeitangebote gibt. „Unternehmen, die für Frauen attraktive Arbeitsbedingungen schaffen und diese auch gezielt kommunizieren, werden langfristig im Wettbewerb um die besten Fachkräfte die Nase vorn haben,“ sagt KOFA-Expertin Dr. Regina Flake.
So stieg der Frauenanteil in männertypischen Engpassberufen, in denen zusätzlich zur bestehenden Vollzeitbeschäftigung weitere Teilzeitbeschäftigung geschaffen wurde, zwischen 2013 und 2017 um 15,6 % – deutlich stärker als im bundesdeutschen Durchschnitt.
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