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Leichtbau

Wasser "erleichtert" das Spritzguss-Verfahren

Es müssen nicht immer Hightech-Chemikalien sein: An der Technischen Universität Chemnitz wurde die Spritzgießtechnik zur Kunststoffverarbeitung so weiterentwickelt, dass viel Gewicht eingespart werden kann. Das entscheidenden Hilfsmedium ist – Wasser.

13.06.2019
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Wasser "erleichtert" das Spritzguss-Verfahren (Foto: Thomas Am Ende)

Mit der sogenannten Wasser-Injektions-Technik (WIT) können komplexe Hohlkörper im Spritzguss-Verfahren hergestellt werden. Dabei wird das Kunststoffgranulat erhitzt, in Form gebracht und dann mit hohem Wasserdruck behandelt. Nur die Außenwandung des Werkstücks bleibt erhalten, berichten die Forschenden der TU Chemnitz und der Industriepartner PME fluidtec. Die entfernte Masse kann im nächsten Prozessschritt wiederverwendet werden. Bei einem Kupplungspedal gelang es bereits, das Gewicht mittels WIT von 960 auf 220 Gramm zu reduzieren.

Der Leichtbau gilt als eine der künftigen Schlüsseltechnologien vieler Industriebranchen. Das bewies auch das große Interesse am ersten Leichtbau-Gipfel auf der HANNOVER MESSE 2019. Mehr als 350 Entscheider aus Industrie, Politik und Forschung waren der Einladung des veranstaltenden Bundeswirtschaftsministeriums gefolgt.

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