Der Bedarf
Abgekündigte Bauteile, unterbrochene Lieferketten und technologische Überalterung machen mechanische Ersatzteile oft schwer oder gar nicht verfügbar. Das Projekt„Mechanisches Obsoleszenzmanagement“ entwickelt CAx‑basierte Fertigungsprozesse, um Ersatzteile wirtschaftlich und bedarfsgerecht bereitzustellen.
Unser Ansatz
Der Ansatz kombiniert digitale Konstruktions‑ und Simulationswerkzeuge mit modernen Fertigungstechnologien. Im Mittelpunkt stehen additive Verfahren, insbesondere der metallische 3D‑Druck, die eine flexible und werkzeuglose Produktion ermöglichen. Ergänzend werden elektrochemische Verfahren zur gezielten Oberflächenbearbeitung eingesetzt, um Verschleißfestigkeit, Maßhaltigkeit und Oberflächenqualität zu optimieren.
Demonstrator
Die praktische Umsetzung erfolgt anhand der Nachbildung, Optimierung und additiven Fertigung eines Zylinderkopfes eines 6‑Zylinder‑Dieselmotors. Das Bauteil wird im Wissenschaftlich‑Technischen Zentrum für Motoren‑ und Maschinenforschung (WTZ) im Rahmen der Prototypenfertigung eines Wasserstoffmotors getestet. Durch die additive Fertigung können Geometrie, Kühlkanalführung, Materialverteilung und strukturelle Festigkeit gezielt angepasst werden – für neue Einsatzmöglichkeiten sowie höhere Leistungsfähigkeit und Lebensdauer.
Auf einen Blick
CAx‑basierte Prozesskette (Konstruktion & Simulation)
Additive Fertigung: metallischer 3D‑Druck
Elektrochemische Oberflächenbearbeitung
Demonstrator: Zylinderkopf (6‑Zylinder)
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