Der Digital Enablement Framework ist AFRYs strukturiertes, standardbasiertes Vorgehen, um Industrieunternehmen darauf vorzubereiten, Digitalisierung – einschließlich KI – über den gesamten Anlagenlebenszyklus hinweg zu skalieren. Statt eines Produkts oder einer Softwareplattform handelt es sich um einen Satz von Philosophien, Standards, Methoden und Richtlinien, die durch AFRYs Beratungs und Consulting Services angewendet werden. Er stellt die modularen Bausteine bereit, die erforderlich sind, um ein robustes, zukunftssicheres digitales Ökosystem für Organisationen mit industriellen Produktions und Fertigungsanlagen aufzubauen.
Unter Nutzung international anerkannter Standards wie ISO 19650, ISO 15926, IEC/ISO 81346, IEC 62832 und IEC 62443 stellt das Framework sicher, dass Informationen über Planung, Bau, Inbetriebnahme, Betrieb, Wartung und Modifikation hinweg konsistent, rückverfolgbar, sicher und maschinenverständlich sind. Es vereint Engineering Strukturen, Lebenszyklusinformationen, intelligente Diagramme, Lieferantendaten, Knowledge Graphs sowie kontextualisierte Daten und Signale aus Sensoren, Leitsystemen und IoT Geräten in einem kohärenten strukturierten digitalen Anlagenmodell und einer Single Source of Truth.
Diese einheitliche Grundlage ermöglicht die skalierbare Nutzung von digitalen Zwillingen, Connected Completion, Remote Operations, Operations Intelligence sowie fortgeschrittener Automatisierung und Steuerung. Sie reduziert Reibung im Lebenszyklus, stärkt die Entscheidungsfindung, verbessert die Datenqualität und schafft zuverlässige Kontinuität zwischen Disziplinen und Projektphasen.
Im Kern stärkt der Digital Enablement Framework den eigentlichen Zweck der Digitalisierung: industrielle Abläufe schneller, profitabler, nachhaltiger, umweltfreundlicher, sicherer und qualitativ hochwertiger zu machen.