Der EC-Simulator virtualisiert ein komplettes EtherCAT Netzwerk mit Hilfe von simulierten EtherCAT SubDevices und bietet erhebliche Vorteile bei:
• MainDevice Entwicklung: Ausführen der MainDevice-Anwendung ohne echte SubDevices
• Tests von Steuerungen: Ersetzen von manuellen Testverfahren durch automatische Verfahren und erweiterten Tests.
• Virtuelle Kommissionierung: Entwicklung und Test von Anwendungen, mittels einer Software-Emulation der Maschinenlogik (Digital Twin)
• SubDevice Entwicklung: Entwicklung von Slave-Firmware, bevor Hardware verfügbar ist
Die Software stellt die Simulation entweder in Verbindung mit einer physikalischen Netzwerkkarte der Steuerung bereit (HiL), oder kann auch direkt – ohne zusätzliches Kabel – in das MainDevice integriert werden (SiL).
Die Konfiguration des Simulators erfolgt über eine ENI-Datei. Diese Datei wird auch vom MainDevice verwendet und ist somit bereits in der Regel vorhanden. DerEC-Simulator bietet den Zugriff auf die Prozessdaten, das Objektverzeichnis und den Zustand der SubDevices an. Daneben gibt es Funktionen zur Generierung von Fehlern, z. B., um den Ausfall eines SubDevices, oder den Verlust von Frames zu simulieren. Auf die Daten kann mit C/C++ oder .NET zugegriffen werden und somit in verschieden Tools verwendet werden.
Wichtigste Eigenschaften auf einen Blick
• Gleichzeitige Simulation von bis zu 2000 EtherCAT SubDevice
• Simulierte und reale SubDevice in einem Netzwerk
• Dynamische Generierung von Prozessdaten, Netzwerktopologien, Kommunikationsfehlern uvm.
• Implementieren und Testen erweiterter EtherCAT-Funktionen, z. B. Hot Connect, Firmware-Download usw.
• Komfortables Debugging komplexer Topologie- und SubDevice-Szenarien
• Ersetzen von manuellen Testverfahren durch automatische Verfahren
• Testen und optimieren in einem frühen Stadium des Engineerings, auch ohne real existierende Zielhardware
• Simulation von Fehlerszenarien, die in echten Systemen gefährlich sind und/oder zu Schäden führen.
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