Die länderübergreifenden Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung gemeinsam anzugehen, ist ein Kerngedanke in der Normung zu Industrie 4.0. Das Ziel für eine erfolgreiche internationale Normung zur Gestaltung digitaler Ökosysteme ist, Industrie 4.0-Konzepte auf globaler Ebene zu harmonisieren und zukünftig anwendbar zu machen. Das SCI 4.0 fungiert als Brücke zwischen den strategisch ausgerichteten Arbeiten der Plattform Industrie 4.0, den Praxisimplementierungen des LNI4.0 und der operativ ausgerichteten internationalen Normung und Standardisierung.
Hierfür setzt das SCI 4.0 die Handlungsempfehlungen der deutschen Normungsroadmap Industrie 4.0 in den strategischen Kontext des Leitbild 2030. Die Stabilisierung der Konzepte durch den bi- und trilateralen Länderdialog ist aus deutscher Perspektive unerlässlich, um diese Arbeiten mit den entsprechenden internationalen Normungsgremien zu synchronisieren.
Unsere kooperierenden Länder sind in der internationalen Normung aktiv vertreten, so dass eine frühzeitige, konsensuale Zusammenarbeit zielführend ist. Schlussendlich gilt es, dass bisher in der internationalen Normung Erreichte, weiterhin auf ein starkes Fundament zu stellen und konkrete Empfehlungen für die Umsetzung bereitzustellen. Dies gilt in besonderen Maße für eine frühe Positionierung und Diskussion neuer Industrie 4.0-Konzepte im internationalen Vergleich.
Die folgenden globalen Länderdialoge werden derzeit umgesetzt -
China
• Deutsch-Chinesische Kommission Normung – Unterarbeitsgruppe Industrie 4.0
Europa
• Trilaterale Kooperation Deutschland - Italien – Frankreich
Japan
• Joint Experts Group on Standardization in I4.0/IIoT
Südkorea
• Kooperation mit LNI4.0 und KOSMO (Korean Smart Manufacturing Office)
USA
• Kooperation mit CESMII (Clean Energy Smart Manufacturing Innovation Institute)
Weitere Länderdialoge in Kooperation mit -
• DIN und DKE
• GIZ Globalprojekt Qualitätsinfrastruktur (GIZ GPQI), Webseite: https://www.gpqi.org/ .
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