Das PlatinA-Projekt verfolgt das Ziel, eine leistungsfähige IIoT-Technologieplattform (Industrial Internet of Things) zu entwickeln, die innovative Fertigungstechnologien in industrielle Wertschöpfungsnetzwerke integriert. Die Plattform unterstützt Unternehmen dabei, ihre Produktionsprozesse effizienter, transparenter und flexibler zu gestalten. Ein zentraler technologischer Baustein ist dabei die Nutzung der Verwaltungsschalentechnologie (Asset Administration Shell), mit der Produktionsanlagen digital abgebildet und interoperabel vernetzt werden können. Auf diese Weise entsteht eine durchgängige digitale Repräsentation von Maschinen und Prozessen, die als Grundlage für datenbasierte Optimierung, Automatisierung und neue Formen der Wertschöpfung dient.
Darauf aufbauend eröffnet die Plattform neue Geschäftsmodellansätze, beispielsweise durch den Einsatz datengetriebener KI-Anwendungen, prädiktiver Analytik oder hochgradig automatisierter Fertigungsabläufe. Ein wesentliches Demonstrations- und Anwendungsfeld stellt das kombinierte Feinstschleifen (KombiFin) dar, das als praxisnahes Referenzszenario in die Plattform integriert wird und der Validierung der technischen Umsetzung sowie der Bewertung der industriellen Einsatzfähigkeit dient.
Darüber hinaus fokussiert sich das Projekt auf die digitale Modellierung komplexer Fertigungsprozesse, die systematische Integration von Expertenwissen in digitale Systeme, die Entwicklung intelligenter Assistenzsysteme sowie die Konzeption und Implementierung neuartiger KI-Lösungen. Ergänzend werden Smart Embedded Systems eingesetzt, also spezialisierte, in Maschinen oder Anlagen integrierte Computersysteme, die definierte Aufgaben autonom, echtzeitfähig und ressourceneffizient ausführen. Sie bilden eine zentrale technologische Grundlage für dezentrale Intelligenz und adaptive, vernetzte Produktionsumgebungen.
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