Im Zeitalter knapper werdender Ressourcen wird die Suche nach alternativen Möglichkeiten, um elektrische Energie zu speichern, immer wichtiger. An der Friedrich-Schiller-Universität Jena und am Helmholtz-Institut für Polymere in Energieanwendungen Jena (HIPOLE Jena) setzt man dabei auf die Entwicklung von „Organischen Batterien“. Die eingesetzten Aktivmaterialien bestehen bei diesen Akkumulatoren aus organischen Verbindungen (Polymeren), wodurch potenziell knappe anorganische Elektrodenmaterialien (z. B. Lithiumkobaltoxid) ersetzt werden können. Die daraus resultierende erhöhte Umweltverträglichkeit, einfachere Verarbeitungsmethoden und mechanische Flexibilität führen zu einer breiten Anwendungspalette organischer Batterien – von containergroßen Speichern für Solar- und Windparks bis zu kleinen, flexiblen Batterien für intelligente Kleidung oder Verpackungen.
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