SHIELDX™ ist ein fortschrittliches Power-Conditioning-System für hochintensive KI-Computing-Umgebungen und basiert auf der bewährten Dynamic Power Conditioning and Stabilization (DPCS)-Technologie von Piller.
Als Goldstandard im Bereich der unterbrechungsfreien Stromversorgung für Rechenzentren verfügt Piller über jahrzehntelange Erfahrung in der Bereitstellung äußerst zuverlässiger, leistungsstarker Energielösungen für die weltweit kritischsten Infrastrukturen – von der Federal Reserve und die New York Stock Exchange bis hin zur Bank of England, die London Stock Exchange und der CIA.
KI- und groß angelegte Machine-Learning-Cluster verändern die globalen Energiearchitekturen in nie dagewesenem Tempo. Noch vor wenigen Jahren galt ein 20-MW-Rechenzentrum als groß. Heute skalieren KI-Rechenzentren routinemäßig von 100 MW bis in den Gigawattbereich – und die größten Betreiber planen bereits weit darüber hinaus.
Moderne KI-Workloads erzeugen extrem schnelle Lastsprünge im Multi-Megawatt-Bereich – von 80 % auf 40 % und wieder zurück auf 90 %, alles innerhalb von Millisekunden. Diese Lastschwankungen wirken weit in die vorgelagerten Netze zurück und belasten die Übertragungsnetze zunehmend – in vielen Regionen bereits so stark, dass die Netzstabilität gefährdet ist.
Da Netzanschlusswartezeiten steigen und die verfügbare Netzleistung begrenzt wird, setzen Betreiber verstärkt auf Behind-the-Meter-Eigenerzeugung (BTM), um ihre Stromversorgung abzusichern. Doch dieser notwendige Wandel bringt eigene Herausforderungen mit sich.
In klassischen Rechenzentren wirkt das öffentliche Netz wie ein gigantischer Puffer – es gleicht Lastspitzen aus und nimmt bei sinkender Auslastung überschüssige Leistung auf.
Bei einer autonomen Eigenerzeugung entfällt dieser Puffer vollständig. Motoren und Turbinen müssen plötzliche, hochdynamische Lastwechsel direkt bewältigen – eine Aufgabe, für die sie nicht ausgelegt sind. Genau hier beginnt die eigentliche Herausforderung.
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