Der von der Friedrich-Schiller-Universität Jena gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS und der Ernst‐Abbe‐Hochschule Jena initiierte »Thüringer Wasser-Innovationscluster« (ThWIC) entwickelt als Zukunftscluster des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) Lösungen für den Umgang mit Industriewasser.
Im Verbund aus 50 universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Verbänden vereint ThWIC Spitzenforschung zu zentralen Aspekten der Wassernutzung: neuartige Analysetechnologien und Reinigungsverfahren, datenwissenschaftliche Innovationen und soziologische Forschung.
Die Ziele des ThWIC sind, neue Ansätze zur sicheren Wasserversorgung zu schaffen, ein integriertes Wasser-Assessment zu etablieren und in Wirtschaft und Gesellschaft zu wirken.
Zu den Innovationen des ThWIC zählen unter anderem die Weiterentwicklung oxidativer Prozesse zur Schadstoffentfernung in Abwässern. Hierbei werden fortschrittliche und etablierte Technologien kombiniert, um maximale Reinigungsleistung zu erzielen. Im Speziellen wird das physikalische Phänomen der Kavitation durch verschiedene Reaktoransätze nutzbar gemacht und mit weiteren Techniken kombiniert.
Zum einen stehen klassische Mischprozesse im Fokus wie bspw. der Eintrag von Ozon oder die Mischung von Prozessfluiden aller Art, zum anderen wird die Kombination potenter Oxidationsverfahren wie nichtthermisches Plasma mit Kavitation fokussiert. Die effiziente Betriebsweise und Handhabung stehen dabei im Vordergrund.
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