2019 sollen die weltweiten Ausgaben für 3D-Drucktechnologien im Vergleich zum Vorjahr um 21,2 % auf insgesamt 13,8 Mrd. US-Dollar anwachsen. Davon geht eine aktuelle Studie des Marktforschungsunternehmens IDC aus. Bis 2022 beträgt die jährliche Steigerung den Experten zufolge im Durchschnitt 19,1 % – analog dazu wüchsen die Jahresumsätze auf circa 22,8 Mrd. US-Dollar. Die größte Nachfrage nach 3D-Drucktechnologie kommt aus der diskreten Fertigung (53 %), auf dem zweiten Platz folgt mit großem Abstand der Gesundheitsbereich (13,1 %).

Die Industrie verwendet 3D-Drucker vor allem zur kostengünstigen Herstellung von Prototypen und Ersatzteilen und für die Fertigung einzelner Bauteile von neuen Produkten. Im Hinblick auf die jährlichen Gesamtausgaben werden den Prognosen zufolge 2019 die USA mit insgesamt 5 Mrd. US-Dollar vorn liegen, gefolgt von Westeuropa (3,6 Mrd. US-Dollar) und China (knapp 2 Mrd. US-Dollar). Die Prognosen erscheinen vor dem Hintergrund von Erhebungen zum vergangenen Jahr durchaus plausibel: Für 2018 stellte eine Analyse von SmartTech Publishing im Bereich des 3D-Drucks ein globales Marktwachstum von 18 % fest.