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Herausgegeben wurde die Studie von den Beratungsfirmen Lünendonk & Hossenfelder und Ginkgo . Den Ergebnisse zufolge gehen zwei Drittel der befragten Firmen davon aus, dass KI Ihre Branche disruptiv verändern wird. Dennoch gibt es nur in rund einem Viertel der Großunternehmen eine dezidierte Strategie oder eine einheitliche Definition von KI. Zudem laufen KI-Projekte meist isoliert vom Kerngeschäft. Primär wird die Technologie als Werkzeug gesehen, mit dem sich die Effizienz in der Produktion steigern oder die Produktqualität verbessern lässt. Vernachlässigt wird dabei, dass künstliche Intelligenz auch als Entscheidungshilfe dienen kann oder als Chance, neue Geschäftsfelder zu erschließen.

Perspektivisch sehen die deutschen Unternehmen das größte Potenzial im Bereich des Vertriebs und des Kundenservices, gefolgt von Produktion und Supply Chain. Für rund 70 % der Befragten besteht die Herausforderung erst einmal darin, die nötige Datenqualität und -verfügbarkeit für den Einsatz von KI zu gewährleisten. Erschwert werde der Einsatz künstlicher Intelligenz darüber hinaus durch nicht vorhandenes bzw. nicht ausreichendes Know-how der Mitarbeiter im Bereich Data Science, fehlende Strategien, Datenschutz und die Sorge der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ihre Arbeitsplätze zu verlieren.